• Wieder ist ein ungewöhnliches Design umgesetzt.

  • Entwurf im Freibad, deshalb wohl der Titel.

  • Erste Prüfung der Halspassung.

  • Applikation von Rolllack zum Porenfüllen.

  • Fertig verdrahtete Elektronik.

Konzept

Wie üblich ein Design welches aus reiner Intuition entstanden ist. Einer Art Axt oder Hellebarde folgend. Deshalb auch der eher rustikale Anstrich in Silber. Dies um dem Bass mehr Patina zu verleihen. Eine der üblichen Herausforderungen ist das Vereinen von Vorstellung und nötiger Haptik. Manchmal fliessen auch ganz praktische Bedürfnisse wie die Ecke unten am Heck ein. Einfach aus dem Gedanken heraus den Bass problemlos hinstellen zu können. Ein Muss hingegen ist das Verhindern von Kopflastigkeit. Deshalb das lange obere Horn.
Ein Novum ist die Verwendung von verschiedenen Hölzern für jede Korpushälfte. Die Idee dahinter: Mahagoni als eher grossporiges Holz dort wo Saiten für tiefe Töne schwingen. Ahorn mit harter, dichter Struktur wo die hohen Töne zu Hause sind. Nach Montage und Spielen hat sich dies als erfolgreich bestätigt.
Nachdem sich gezeigt hat, dass die Fächerung des Hals der Hybris nicht ideal ist, wurde dies korrigiert und funktioniert nun wie gewünscht.

Bauteile

  • Korpus: obere Hälfte Mahagoni, untere Hälfte Ahorn
  • Hals: Moses Graphite 33.5 zu 36 Zoll
  • Tonabnehmer: Delano, 1 x SBC 5 HE, 1 x SBC 5 HE Driver
  • Klangregelung: 2 Stück Noll TCM2 aktiv/passiv schaltbar, Stereo und Mono
  • Mechaniken: Gotoh Resolites, cosmic schwarz
  • Stege: ETS Monorails, chrom matt
  • Knöpfe: ETS, chrom matt
  • Gurthalter: Schaller Secure-Lock, chrom glanz
  • Batteriefach: Gotoh BB-02 18V
  • Oberfläche: PU-Lack in silber
  • Gewicht: 4.4 Kilo

Klang

Wie eingangs erwähnt besteht der Korpus oben aus Mahagoni und unten aus Ahorn. Die zuvor im Konzept beschriebene Idee den Saiten entsprechend zwei Holztypen zu verbauen funktoniert tadellos. Der Grundklang ist ausgewogen mit genügend Mitten. Ansprache und Nachklang sind dank der durchgehend steifen Konstruktion des Graphithals top und im Bereich des Ahorns sehr ausgeprägt. Die gefächerte Mensur bringt vom satten B ohne labbrig wirkende Saite bis zum klaren D einen durchgängig gleichmässigen Ton und ein gutes Spielgefühl. Die angepasste Fächerung mit dem nun an siebter Stelle rechtwinklig stehenden Bund passt perfekt. Ich bin endgültig von den Vorzügen diese Prinzips überzeugt.
Die Tonabnehmer von Delano sind ein sicherer Wert. Qualitativ ohne Makel, ausgewogen und mit genügend Ausgangsleistung. Vorne und hinten ein je in Serie geschalteter Humbucker in leicht unterschiedlicher Konfiguration. Mit zwei 2-Band Vorverstärken von Noll lassen sich an den Tonabnehmern die Bässe und Höhen einzeln regeln und so z.B. der warme basslastige des Vorderen mit der höhenbetonten Brillanz des Hinteren per Panoramapoti in Mono stufenlos überblenden was alle Soundwünsche abdeckt. Über eine zweite Ausgangsbuchse mit angepasster Schaltung es wie bei vorangegeangenen Modellen möglich den Ton eines jeden Pickups einzeln abzunehmen und auch auszugeben was über zwei Verstärker einen Stereosound ermöglicht oder bei mir für Aufnahmen Anwendung findet.
Im Zusammenspiel mit der Band hat der Bass ohne gross an den Reglern zu schrauben seinen Platz im Gefüge und setzt sich gut in allen Bereichen durch. Das Panoramapotentiometer steht meist neutral. Sind die Einstellung an den Tonabnehmern zugeordneten Klangregelungen einmal abgestimmt, ist eine Veränderung daran kaum mehr nötig.

Soundfiles

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